Ausflugtipp Uranbergwerk Podgorze (PL) 02/2020 Video Webauflösung - Urlaub im östlichen Riesengebirge mit der Unterkunft in der Pension SV-Hubert

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Ausflugtipp Uranbergwerk Podgorze (PL) 02/2020 Video Webauflösung

Ausflugsziele > Polen

Familiengerechter Urlaub in der Pension Svaty Hubert

Urlaub im Riesengebirge

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Video 2D (1280 x 720 WEB)
Dauer: 8:33 Min; Größe: 135 MB; Datenrate: 2154 kBit/s
Gemafreie Musik by Terrasound

Koordinaten des Standortes
    Breite:_50.758567°     Länge:_15.839883°
Uranbergwerk Kowary (Schmiedeberg)
Podgorze-Mine

In Kowary, ehemals Schmiedeberg, gibt es zwei Besucherbergwerke, die Podgorze-Mine und die Liczyrzepa Mine.

Wir haben die Podgorze-Mine am 08 Februar 2020 besucht. In der Navigation sollt man die vollständige Adresse eingeben „Polen, 58-530 Kowary, Podgórze 54“. Auf der Fahrt zu der Mine kommt man, wenn man rechts abgebogen ist, zu einer Ampelanlage. Nach 500 Meter hinter der Ampel ist schon der kostenfreie Parkplatz der Mine. Dann geht es ca. 200 Meter zu Fuß weiter zu dem Besucherbergwerk. Die Mine kann ganzjährig besichtigt werden.
 
Im Kassenbereich des Bergwerkes Podgorze hat man die Möglichkeit, Reiseandenken käuflich zu erwerben, die mit den Förderungen aus der Mine in Zusammenhang stehen. Sie können für die Führung, oder auch für die Souvenirs, in bar (nur mit Zloty) oder mit Karte bezahlen.
 
Auf der Eintrittskarte wird die Uhrzeit der nächsten Führung angegeben. Nach der Ausgabe von Lampen geht dann die Gruppe zu dem Eingang des Stollens.
Als wir zur Besichtigung vor Ort waren, fanden die Führungen ausschließlich in polnischer Sprache statt (netter Weise wurde uns vorher die Führung in englischer Sprache erklärt).
 
Auf dem Video, welches in 2 D/3D vorliegt, werden nicht alle Station, die angelaufen und ausführlich erklärt worden sind, gezeigt.
Die unterirdische Route im Stollen 19A ist 1600 Meter lang, für die interessante Führung sollte man ca. eine Stunde einrechnen. Insgesamt wurden 33 km Stollen in den Berg getrieben, wovon 22 km überflutet sind.
 
In dieser Mine wurde der polnische Rekord 2015 von Michał Rachwalski im Tieftauchen in einem Bergwerk aufgestellt. Eine Tauchtiefe von 157 m wurde erreicht, der tiefste Schacht der Mine Podgórze soll nach Schätzungen ca. 244 Meter tief sein.

Hier noch eine Chronologie zu der Geschichte des Bergwerkes

Im 12. Jahrhundert wurde das erste Eisenerz gefördert.

In den folgenden Jahrhunderten wurden Arsen, Silber, Blei und auch Kupfer abgebaut, außerdem wurden auch Halbedelsteine, Quarze, und Kristalle gefunden.

1925 fand man in diesem Bergwerk das erste Uranerz.

Vor 1945 das Uranerz wurde nach Berlin verbracht.

Nach Kriegsende Abtransport des Uranerzes in die UdSSR.

Bis 1958 Ausbeutung der Lagerstätten.

1974 – 1989 wurden Radontherapien durchgeführt.
Weitere Video habe ich bei Youtube gefunden hier die Verlinkungen:
  
Bergwerksbesichtigung
Erweiterte Besichtigung mit Nebenstollen (Youtube)
 
Tauchvideos auf Youtube
(Michał Rachwalski)
Weitere Informationen über das Besucherbergwerk Podgorze sind hier zu finden:

  - Wikipedia
  - Wikipedia (PL)
   - Villa Greta



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